Untersuchungsmethoden bei rheumatischen Erkrankungen

Spezielle Labordiagnostik

Zur Diagnosesicherung, Differenzierung und Verlaufskontrolle rheumatischer Erkrankung ist die Bestimmung spezieller Parameter im Blut (Rheumafaktoren und Entzündungsparameter) äußerst wichtig.

Gelenkpunktion

Die Gelenkpunktion ist ein wichtiger Eingriff zur Diagnosesicherung sowie Behandlung in der Rheumatologie. Bei der Gelenkpunktion wird das Gelenk mittels einer Hohlnadel (Kanüle) eingestochen. Dabei wird ein Zugang zur Gelenkshöhle zwecks Absaugens von Flüssigkeit und/oder zum Einbringen von Medikamenten in das Gelenk hergestellt.

Arthrosonographie

Die Ultraschalluntersuchung der Gelenke und Sehnen. Durch die neueren Gerätegenerationen können die Gelenke, Gelenkinnenhaut, Sehnen, Sehnenscheiden, entzündliche Veränderungen und die Durchblutung der entzündeten Schleimhaut (Synovialis) gut dargestellt werden. Unter günstigen Verhältnissen kann auch früh eine beginnende Zerstörung der Gelenke (Erosionen) nachgewiesen werden. Die Sonographie der Gelenke ist insbesondere zur Frühdiagnose und Verlaufskontrolle wertvoll und für den Patienten schmerzlos und frei von Risiken.

Osteodensitometrie (Knochendichtemessung)

Da die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen die Entstehung einer Osteoporose begünstigen, sind die Früherkennung und adäquate Behandlung der Osteoporose sowie die Vorbeugung von Knochenbrüchen für Patienten mit rheumatischen Erkrankungen von großer Bedeutung. Die bestuntersuchte Mess-Methode bezüglich eines Bruchrisikos ist die sogenannte DXA-Messung (Dual-X-Ray-Absorbitometrie).