Kalziummangel und Knochenschwund

Osteoporose („Knochenschwund“) ist eine chronische Erkrankung, in deren Verlauf die Knochenmasse allmählich abnimmt. Diese Abfall der Knochendichte geht über das natürliche Maß für Alter und Geschlecht hinaus. Das Skelett ist zunehmend instabil und porös und das Risiko für Knochenbrüche erhöht sich. Das Heimtückische an dieser Krankheit ist, dass sie zunächst schleichend verläuft – bis ein Sturz oder sogar schon eine unbedachte Bewegung zu einem Knochenbruch führt.

Eine wichtige Rolle bei der Diagnose von Osteoporose spielt die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie). Von methodischer Bedeutung ist hier v.a. die sogenannte DXA-Osteodensitometrie (Dual-X-Ray-Absorbitometrie), ein Röntgenverfahren, mit der sich die Dichte der Knochenmineralien messen lässt: Bei Knochenschwund ist die Dichte vermindert. Die Osteoporosetherapie zielt in erster Linie darauf ab, den Knochenstoffwechsel so zu beeinflussen, dass Knochenbrüche verhindert werden können.

Unbehandelt schreitet der Knochenschwund weiter fort, so dass die Knochen zunehmend brüchiger sind. Daher ist es wichtig, möglichst frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen. Die gegen Osteoporose eingesetzte Therapie besteht aus verschiedenen, sich ergänzenden, Maßnahmen: So spielt neben speziellen Medikamenten, die den Knochenabbau hemmen, auch die Ernährung eine wichtige Rolle – ausreichend Kalzium und Vitamin D sorgen für eine Versorgung mit den Knochenbaustoffen. Aber auch Sport (Funktionstraining) kann das Fortschreiten des Knochenschwundes aufhalten.