Helicobacter-Infektionen diagnostizieren

Der C13-Atemtest dient zum Nachweis einer Infektion mit Helicobacter pylori im Magen. Dieser Keim kann eine Magenschleimhautentzündung als auch Geschwüre in Magen und auch Zwölffingerdarm verursachen.
Ist der Test positiv, weiß man lediglich, ob eine Infektion vorliegt. Der Zustand der Magen– oder Zwölffingerdarmschleimhaut wird in der Regel im Rahmen einer Magenspiegelung festgestellt. Daher wird der C13-Atemtest meistens eingesetzt, um den Therapieerfolg einer Helicobacter-Behandlung mit Antibiotika festzustellen.

Zunächst müssen Sie in einen Beutel pusten. Aus der Analyse dieser Luft wird der Ausgangswert bestimmt. Anschließend trinken Sie einen Fruchtsaft, der Harnstoff enthält, der mit radioaktivem Kohlenstoff markiert ist. Die Testsubstanz befindet sich in oben abgebildeter Kapsel. Keine Angst, sowohl der Harnstoff als auch der radioaktive Kohlenstoff sind völlig ungefährlich.

Sollte sich tatsächlich Helicobacter pylori in der Magenschleimhaut befinden, werden die Bakterien den Harnstoff abbauen und dabei Kohlendioxyd produzieren, der dann den radioaktiven Kohlenstoff enthält. Dieses Kohlendioxyd wird abgeatmet. Daher müssen Sie nach 30 Minuten eine zweite Atemprobe in einen weiteren Beutel pusten. Durch Vergleich des Ausgangswertes mit dem Testwert kann auf das Vorliegen einer Infektion mit diesen Bakterien geschlossen werden.

Vorbereitung:
Der Test wird nüchtern durchgeführt. Medikamente, die im Magen die Bildung von Magensäure unterdrücken (z. B. Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol usw.) sollten mindestens 10 Tage nicht mehr genommen worden sein. Antibiotika sollten mindestens 4 Wochen lang abgesetzt gewesen sein.